Aktuelles

HySon: Institutseröffnung in Sonneberg

23.11.2022

Rund ein Jahr nach Baubeginn hat das HySON-Institut am 21.November 2022 seinen Neubau eingeweiht.

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TITK-Group für Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf ausgezeichnet

01.11.2022

Der Verein TOTAL E-QUALITY ehrte am 25. Oktober 2022 in Erfurt 59 Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet für gelebte Chancengleichheit und Vielfalt im Beruf. Die TITK-Group Rudolstadt erhielt…

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CiS MEMS und MOEMS-Workshops im Oktober und November 2022

05.10.2022

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Junge Wissenschaftler des TITK Rudolstadt und des CiS Erfurt erhalten Nachwuchsforscherpreis 2014

Mitdem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro würdigen der Verband innovativer Unternehmen als bundesweiter Interessenvertreter des forschenden Mittelstandes und die Deutsche Kreditbank alljährlich wissenschaftliche Lösungsansätze mit besonders hohem Verwertungspotenzial.

Die mit einem von zwei ersten Preisen ausgezeichnete Masterarbeit der Mikrobiologin Michèle Uting (Universität Jena) war in Zusammenarbeit mit dem industrienahen, gemeinnützigen TITK-Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung entstanden. Uting realisierte in ihrer Arbeit die biotechnologische Produktion antimikrobieller Peptide (AMP) – eine Gruppe hoch wirksamer Abwehrstoffe gegen Bakterien mit Antibiotika-Resistenzen – so dass diese AMPs im Gegensatz zur chemischen Herstellung (auf biotechnologischem Weg) rentabel produziert werden können. TITK-Chef Dr. Ralf-Uwe Bauer nannte die von der Studentin etablierte Methode „sowohl für die Wirkstoffforschung als auch für die Funktionalisierung von Medizinprodukten sehr interessant“.

 

Einen weiteren ersten Preis erhielt die Promotionsarbeit von Gerrit Heinrich (TU Ilmenau) die in Kooperation mit dem CiS Forschungsinstitut für Mikroelektronik und Photovoltaik entstand. Ihm war es mit Blick auf winzigste Bauteile erstmals gelungen, hauchdünne Isolationsschichten kostengünstig und schnell per Ultrakurzlaser punktuell abzutragen, ohne die Funktionsschicht darunter zu beschädigen. Gezielt können so geometrische Formen etwa für die Entwicklung optoelektronischer oder optomechanischer Prototypen erzeugt werden. Heinrichs Arbeit ist nach Aussage von Dr. Hans-Joachim Freitag, Geschäftsführer des in Erfurt ansässigen CiS, ein „hervorragender Beitrag für den Transfer dieser theoretischen Erkenntnisse in praxisrelevante technologische Prozesse“.

 

Eine junge Verfahrenstechnikerin aus Halle (Saale) komplettierte das von VIU und DKB ausgezeichnete Expertentrio. Der Nachwuchsforscherpreis war im Vorjahr erstmals vergeben worden.

 

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